Service & FAQ Search IconKostenloser Versand ab CHF 60.00 Search Icon15 % Gutschein sichern
Nur noch bis Sonntag: Bis zu 25% Rabatt.

Jetzt anmelden & nichts verpassen

X
Nur noch heute:

Hol dir 20% Sofortrabatt* in unserem Shop mit dem Gutschein: SPRING22CHDE

-25% mit dem Code NU3CHDE25*

Plus: -15% auf ausgewÀhlte Topseller

X
Letzte Chance auf -20 %*

Schlag' jetzt zu und spare mit dem Code 20CHDENU3

Vegane Proteinquellen

Vegane Proteinquellen

Die besten eiweissreichen veganen Lebensmittel (inkl. PDF-Liste)

Inhalt

    ...content shows up after page is published.

Viele Menschen denken beim Stichwort „Eiweiss“ nur an Fisch, Fleisch und Milchprodukte. Ein Irrtum: Es gibt auch etliche pflanzliche Eiweissquellen, sprich veganes Eiweiss kann tierisches ersetzen. Richtig kombiniert, steht pflanzliches Eiweiss tierischem in nichts nach. Auch Muskelaufbau ist mit veganem Eiweiss uneingeschrĂ€nkt möglich. Aber wo steckt ĂŒberhaupt Eiweiss drin? Unsere Top-Liste verschafft dir einen Überblick ĂŒber die besten veganen Proteinquellen. Ausserdem verraten wir dir, welche eiweissreichen pflanzlichen Lebensmittel das hochwertigste Protein liefern.

Du suchst nach veganen Proteinprodukten? Dann schau doch mal im nu3 Shop vorbei:

Eine vegane Proteinquelle ist ein Lebensmittel, das vegan (also rein pflanzlich) ist und bei dem Eiweiss mindestens 12 % der Kalorien stellt. Wir verwenden den Begriff „Eiweissquelle“ im Folgenden aber nicht so streng, sondern bezeichnen damit vegane Lebensmittel, die effektiv zur Eiweissversorgung beitragen können. Vegane Proteinquellen ermöglichen es Veganern, ihren Proteinbedarf mit natĂŒrlichen Lebensmitteln zu decken.

Eiweiss ist ein lebenswichtiger NÀhrstoff, den wir tÀglich in ausreichender Menge zu uns nehmen sollten (vgl. Kapitel zum Eiweissbedarf). Da Fisch, Fleisch, Eier und Milchprodukte zu den effektivsten Eiweisslieferanten zÀhlen, in einer veganen ErnÀhrung jedoch keine Rolle spielen, ist es wichtig, sich als Veganer mit veganen Proteinquellen auszukennen und diese gezielt in den tÀglichen Speiseplan zu integrieren.

Im Grunde liefert so ziemlich jedes vegane Lebensmittel Eiweiss, aber natĂŒrlich variieren die Mengen stark. Wenn man bedenkt, wie sich die vegane Alltagskost laut Experten im Bestfall zusammensetzt[1], kommt man auf folgende wichtige vegane Proteinquellen:

Pflanzliche Eiweißquellen

Soja- und Weizenprodukte

Als Veganer sollte man tÀglich 50 bis 150 g Sojaprodukte oder andere Lebensmittel mit einem hohen Proteingehalt zu sich nehmen, beispielsweise Seitan (Weizeneiweiss) oder Produkte aus Lupineneiweiss. Damit lÀsst sich schon ein Grossteil des tÀglichen Eiweissbedarfs decken.

Vollkornprodukte

Auch eine unverzichtbare vegane Proteinquelle sind Vollkorngetreideprodukte. Sie liefern zwar in erster Linie Kohlenhydrate, enthalten aber auch nennenswerte Mengen Eiweiss. Hier ist vor allem der hĂ€ufige Konsum ausschlaggebend: Da man als Veganer 2 bis 3 Mal am Tag Lebensmittel aus Vollkorngetreide essen sollte – zum Beispiel 100 bis 150 g Brot wĂ€hrend einer Mahlzeit –, deckt man mit Brot, MĂŒsli und Co. ebenfalls einen bedeutenden Teil seines Proteinbedarfs ab.

NĂŒsse und Samen

NĂŒsse und Samen strotzen vor Protein, aber erst recht vor Fett – was sehr hohe Kalorienzahlen nach sich zieht. Daher sollte man lediglich 30 bis 60 g am Tag essen. Das ergibt aber immer noch rund 10 bis 20 g Eiweiss, die man nicht missen sollte.

HĂŒlsenfrĂŒchte

HĂŒlsenfrĂŒchte

Mehrmals die Woche sollten HĂŒlsenfrĂŒchte wie Bohnen oder Linsen auf dem Teller landen. Sie enthalten bekanntlich nicht nur viele komplexe Kohlenhydrate, sondern auch viel Protein. Es gilt aber zu beachten, dass 100 g gekochte HĂŒlsenfrĂŒchte nur noch auf einen Bruchteil der Eiweissmenge kommen, die in 100 g getrockneten HĂŒlsenfrĂŒchten steckt.

Du willst auf die guten Proteine nicht verzichten, hast aber in der Woche keine Zeit fĂŒr die aufwendige Zubereitung von getrockneten HĂŒlsenfrĂŒchten? Mit unserem nu3 Fit Falafel-Mix kannst du in wenigen Minuten 20-25 vegane FalafelbĂ€llchen herstellen. Diese liefern dir ganze 30 g Protein pro 100 g aus HĂŒlsenfrĂŒchten. Falafel sind die perfekte Mahlzeit nach dem Training, zum Mittag- und Abendessen oder als Snack.

GemĂŒse

Viele GemĂŒsesorten sind de facto Eiweissquellen: So stellt Eiweiss beispielsweise 37 % der Gesamtkalorien von Rosenkohl; bei Brokkoli sind es 38 %, bei Spinat sogar 48 %. Selbst die Tomate ist mit 15 % Eiweisskalorien ein proteinreiches GemĂŒse. Da all diese GemĂŒsesorten indes nur wenige Kalorien haben, kommt absolut betrachtet natĂŒrlich nicht allzu viel Eiweiss zusammen, wenn man eine Tagesration von rund 400 g GemĂŒse isst.

Protein-Supplements

Vor allem vegane Sportler haben bei ihrer ErnĂ€hrung mitunter MĂŒhe, ihren erhöhten Eiweissbedarf nur mit „natĂŒrlicher“ Nahrung zu decken. Eine beliebte Lösung dieses Problems stellen mit veganem Proteinpulver angemischte Eiweissshakes dar. Sie liefern grosse Portionen hochwertigen Eiweisses, da sie verschiedene pflanzliche Proteine kombinieren. Auch fĂŒr alle, die vegan leben und durch Krafttraining Muskelaufbau anstreben, sind vegane Proteinkonzentrate ein probates Mittel, um ihren erhöhten Eiweissbedarf zu decken. Vor allem kurz vor oder nach dem Work-out macht es Sinn, diese effektive vegane Proteinquelle zu nutzen.

Woran du gute pflanzliche Eiweiß-Shakes erkennst und welches vegane Proteinpulver das Beste ist, erfĂ€hrst du in unserem Vegan-Protein-Vergleich.

Neu! FĂŒr dich entwickelt:

Die neue Schokocreme von nu3 ist vegan, zuckerarm und enthĂ€lt 22 % pflanzliches Protein. FĂŒr Naschkatzen, Yogis und dein gutes Gewissen.

Welche pflanzlichen Eiweissquellen sind die besten? Hier die Top-10:

Lebensmittel (100 g) Protein in g

Sojamehl, entfettet

45,2

Sojabohne, getrocknet

38,2

KĂŒrbiskerne

32,6

Pinienkerne

31,6

Seitan

28

ErdnĂŒsse

26

Weizenkeime

25

Linse, ganz, getrocknet

24,4

Chia-Samen

23

Hanfsamen

22

Vegane Bio Proteine von nu3

Entdecke die volle Power der Natur

  • ✓ Hochwertige Proteine aus Reis, Erbsen & Hanf
  • ✓ Garantiert laktosefrei & ideal fĂŒr Veganer*innen
  • ✓ Ohne ZusĂ€tze & Bio-zertifiziert
  • ✓ Kaufe jetzt das Beste aus der Natur

In unserer grossen Tabelle findest du noch mehr proteinreiche vegane Lebensmittel, die du problemlos in deine tÀgliche ErnÀhrung integrieren kannst.

Die Vorteile im Überblick:

  • ✓ 70 verschiedene pflanzliche Proteinquellen
  • ✓ Einteilung nach Lebensmittelgruppen
  • ✓ Inkl. Eiweissgehalt in Gramm und Kalorien
  • ✓ Kostenloses PDF [439 KB]
  •  
Kostenloses PDF mit veganen eiweißreichen Lebensmitteln

Dein Eiweissbedarf wird von deinem Körpergewicht, deinem Alter und deinem Lebensstil beeinflusst. FĂŒr durchschnittliche aktive Erwachsene zw. 19 und 65 Jahren empfiehlt die Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung (DGE) einen tĂ€glichen Eiweisskonsum von 0,8 g pro kg Körpergewicht (KG).[2] Eine 70 kg schwere Person hat demnach einen tĂ€glichen Eiweissbedarf von 56 g. Wenn du dich ausgewogen ernĂ€hrst, stellt diese Eiweissmenge ungefĂ€hr 9 bis 11 % der Tageskalorien. Laut DGE ist auch ein leicht höherer Konsum von bis zu 15 % Eiweissanteil an den Tageskalorien akzeptabel, wenngleich nicht explizit empfehlenswert.[3]

FĂŒr Breiten- und Fitnesssportler liegt der Eiweissbedarf tendenziell etwas höher – je nach Quelle werden 0,8 bis 1,5 g Eiweiss pro kg KG empfohlen.[4] Leistungssportler und Bodybuilder bzw. alle, denen es um gezielten Muskelaufbau geht, benötigen zwischen 1,2 und 2,0 g Protein pro kg KG und Tag. Auch fĂŒr Phasen, in denen man sich in einem Kaloriendefizit befindet (DiĂ€ten), wird gemeinhin empfohlen, die tĂ€gliche Eiweissaufnahme etwas zu erhöhen, um die Muskulatur vor dem Abbau zu schĂŒtzen.

Pflanzliche Protein QualitÀt

Man spricht zwar von „Eiweissbedarf“, doch eigentlich braucht der menschliche Körper nicht einfach nur Eiweiss, er braucht den Grundbaustoff von Eiweiss: AminosĂ€uren. Noch genauer gesagt braucht der Körper vor allem acht AminosĂ€uren: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Sie sind fĂŒr ihn essentiell, denn er kann sie nicht selbst herstellen. Aus den AminosĂ€uren der Nahrungsproteine synthetisiert der Organismus eigene Proteine.[5]

Die QualitÀt von Nahrungsproteinen bemisst sich demnach ausschliesslich an den enthaltenen AminosÀuren. Dabei sind zwei Fragen entscheidend:

  1. Sind alle essentiellen AminosÀuren enthalten?
  2. Inwieweit deckt sich deren Profil mit dem menschlichen Bedarf?

Prinzipiell Àhnelt Eiweiss aus tierischer Nahrung (z. B. Ei- oder Molkeprotein) den Körperproteinen des Menschen stÀrker als Eiweiss aus pflanzlicher Nahrung wie etwa Erbsenprotein. Tierisches Protein ist also generell hochwertiger, denn der Körper kann mehr davon nutzen. Die Ausnahme ist Sojaprotein: Dessen AminosÀureprofil ist genauso gut wie das vieler tierischer Proteine.

Meistens leidet die ProteinqualitĂ€t eines pflanzlichen Proteins darunter, dass eine oder zwei AminosĂ€uren nur in geringem Masse vorhanden sind. Diese AminosĂ€uren nennt man „limitierend“, denn frei nach dem Motto „Eine Kette ist immer nur so stark wie ihr schwĂ€chstes Glied“ kann der Körper ein Nahrungsprotein nur optimal nutzen, wenn es ihm von jeder einzelnen essentiellen AminosĂ€ure die Menge liefert, die er braucht. Ist wie bei Getreide-Proteinen eine AminosĂ€ure (Lysin) nur in geringen Mengen enthalten, spielt es keine Rolle mehr, wie viel von den anderen AminosĂ€uren da ist – der Körper kann das Protein in so einem Fall nur bedingt nutzen; es ist minderwertig.

Und doch heisst das alles nicht, dass man zwingend auf tierisches Eiweiss bzw. Soja angewiesen oder nur als Mischköstler optimal versorgt ist. Das Zauberwort lautet „kombinieren“: Verzehrt man innerhalb eines Zeitraums von 4 bis 6 Stunden mehrere Proteine, ergibt sich ein neues AminosĂ€ureprofil fĂŒr die ganze „Mahlzeit“. Und je nachdem, was man kombiniert hat, kann dieses neue Profil auch bei veganer ErnĂ€hrung sehr hochwertig sein.

Um die maximale ProteinqualitĂ€t aus veganen Lebensmitteln herauszuholen, mĂŒssen sich die Proteine gegenseitig aufwerten, indem sie genau die AminosĂ€uren im Überfluss bieten, an denen es den anderen Proteinen mangelt. So ist beispielsweise in Proteinen aus HĂŒlsenfrĂŒchten ĂŒberreichlich Lysin enthalten, wodurch es diese SchwĂ€che von Getreideproteinen ausgleichen kann, wenn beides zeitnah gegessen wird. Getreideproteine wiederum liefern unverhĂ€ltnismĂ€ssig viel Methionin, die AminosĂ€ure, an der es den HĂŒlsenfrĂŒchten mangelt.

Leider finden sich in der Fachliteratur neben der Kombination von Bohnen- und Maisprotein (im VerhĂ€ltnis 52:48) – beachte: das VerhĂ€ltnis bezieht sich auf die Proteine, nicht auf die Lebensmittel als ganze! – hauptsĂ€chlich allgemein gehaltene Empfehlungen fĂŒr die Mischung von pflanzlichen Proteinen („HĂŒlsenfrĂŒchte und Getreide kombinieren“).[6] Umso wichtiger ist es darum, sich als Veganer abwechslungsreich zu ernĂ€hren: So steigt die Chance von jeder essentiellen AminosĂ€ure genug zu konsumieren.

Warum ist die AminosÀure Lysin so wichtig?

In einer veganen ErnĂ€hrung ist eine ausreichende Versorgung mit der AminosĂ€ure Lysin besonders wichtig, denn Lysin ist die AminosĂ€ure, die alle Getreideproteine limitiert.[7] Und da Getreideprodukte mit Obst und GemĂŒse mengenmĂ€ssig das Fundament einer veganen ErnĂ€hrung bilden, bedeutet das in der Praxis: Wer genĂŒgend Lysin zu sich nimmt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auch insgesamt genug Protein konsumieren, da dadurch auch das konsumierte Getreideprotein aufgewertet wird.[8] Die besten veganen eiweisshaltigen Lebensmittel mit Lysin sind Tofu, Tempeh, Soja-Fleischersatz und andere Soja-Produkte, Linsen und Seitan. Quinoa, Amaranth, Pistazien und KĂŒrbiskerne sind ebenfalls anstĂ€ndige Lysin-Quellen.[9]

Vegane ProteinqualitÀt

Um die ProteinqualitĂ€t von pflanzlichem Eiweiss bewerten zu können, solltest du die folgenden Verfahren kennen. Werte wie in den beiden Tabellen können dir dabei helfen, hochwertige pflanzliche Proteine – auch zum Muskelaufbau – zu identifizieren.

Biologische Wertigkeit (BW)

Die Biologische Wertigkeit ist ein Wert, der klassischerweise angibt, wie viel Körperprotein aus 100 g absorbiertem Nahrungsprotein gebildet werden kann. Die BW wird ĂŒber die Stickstoffbilanz“[10], also biologisch-empirisch ermittelt – meist im Tierversuch.[11] Als Referenzwert wurde 100 fĂŒr das Vollei gewĂ€hlt – wobei dieser Wert nicht bedeutet, dass aus 100 g verdautem Ei 100 g Körpergewebe werden kann. Vielmehr dachte man zum Zeitpunkt der Festlegung, dass Eiprotein die höchste QualitĂ€t ĂŒberhaupt hat, sodass man den Wert als 100 % des Möglichen verstehen muss.

SpĂ€ter fand man jedoch heraus, dass es noch bessere Eiweissquellen als das Ei gibt, vor allem wenn bestimmte Lebensmittel kombiniert werden. So erreichen Eiprotein und Kartoffelprotein im MischverhĂ€ltnis von 36:64 eine BW von 136. Pflanzliches Bohneneiweiss (52 %) und pflanzliches Maiseiweiss (48 %) bringen es immerhin auf eine BW von 99 bis 101, dabei haben die beiden veganen Eiweissquellen fĂŒr sich betrachtet nur eine BW von gut 70.[12]

Tierisches Eiweiss Biologische Wertigkeit

Vollei

100

100

Fisch

94

Schweinefleisch

85

Rindfleisch

80-96

GeflĂŒgel

80

Kuhmilch

72-88

Veganes Eiweiss Biologische Wertigkeit

Sojamehl

81-84

GrĂŒnalgen

81

Roggen

76-78

Bohnen

72-73

Kartoffel

70-96

Reis

66-83

Linsen

60

Weizen

56-59

Erbsen

56

Mais

54-74

Veganes Eiweiss kombiniert

Bohnen (52 %) + Mais (48 %)

99-101

Amino Acid Score (AAS) / Chemical Score (CS)

Im Gegensatz zur BW wird der Amino Acid Score (auch Chemical Score genannt) nicht ĂŒber biologische Messungen, sondern chemisch-mathematisch ermittelt, indem man die AminosĂ€urestruktur eines Nahrungsproteins mit der eines Referenzproteins vergleicht.[14] Auch hier wĂ€hlte man zunĂ€chst das Vollei als Referenz. Heute stĂŒtzt man sich auf Werte der WHO, die ein fĂŒr den Menschen optimales Protein aus essentiellen und nicht-essentiellen AminosĂ€uren definiert hat. Werte ĂŒber 100 zeigen an, dass ein Nahrungsprotein dem Referenzprotein von seiner Struktur her noch ĂŒberlegen ist.

Bei der Beurteilung eines Nahrungsproteins mit dieser Methode ist es entscheidend, von welcher AminosĂ€ure im Nahrungsprotein im Vergleich zum Referenzprotein am wenigsten enthalten ist. Diese AminosĂ€ure nennt man „limitierend“, denn wenn eine AminosĂ€ure in ihrer Menge beschrĂ€nkt ist, kann der Körper den Überschuss an den anderen nicht zum Gewebeaufbau nutzen.[15] Wie hervorragend pflanzliches Eiweiss in Sachen AAS abschneiden kann, beweist ĂŒbrigens das nu3 Vegan 3K Proteinpulver, das Erbsen-, Reis- und Sonnenblumenprotein kombiniert: Es kommt auf einen stattlichen AAS von 147!

nu3 Vegan Protein 3K
  • Bester Start fĂŒr deine Fitness

  • Mehr als 21 g Eiweiß pro Shake

  • Ideale Kombi aus 3 pflanzlichen Proteinen

  • Laktosefrei & ohne Zuckerzusatz

Produktdetails
CHF 31,95
In den Warenkorb
Inkl. MwSt. & ggf. zzgl. Versandkosten
Ab einem Bestellwert von CHF 60.- versenden wir in die ganze Schweiz kostenlos. Bis CHF 60.- berechnen wir CHF 5.90 fĂŒr Verpackung und Versand.X

Protein Digestibility Corrected Amino Acid Score (PDCAAS)

Der PDCAAS ergĂ€nzt den AAS um den Faktor Verdaulichkeit, denn schliesslich nĂŒtzt es wenig, wenn ein Protein rein rechnerisch hochwertig ist, aber aufgrund einer mangelhaften Verdaulichkeit nur ein Bruchteil davon in den Körper gelangt. Hier zeigt sich vor allem die QualitĂ€t von Sojaprotein: Zusammen mit Milch- und Eiprotein kann es als ideales Protein bezeichnet werden (PDCAAS-Höchstwert 100).[16][17]

Tierisches Eiweiss PDCAAS

Vollei

100

100

Kuhmilch

100

Rindfleisch

90-92

Schweinefleisch

87

Veganes Eiweiss Biologische Wertigkeit

Sojamehl

100

Rapssamen (Proteinkonzentrat)

93

Kichererbsen

71

Erbsen

68-70

Kidney-Bohnen

68

Kartoffel

60-62

Reis

60

Haferflocken

57

Pinto-Bohnen

57

Schwarze Bohnen

53

Linsen

52

ErdnĂŒsse

52

Mais

50-51

Roggen

49

Ackerbohne

47

Weizen

40

Sonnenblumen (Proteinkonzentrat)

37

Weizen (Gluten)

25

Fazit zur QualitÀt veganer Proteinquellen

Schaut man nur darauf, wie gut der Körper Proteine aus einzelnen Lebensmitteln verwerten kann, muss man sagen, dass vegane Proteinquellen tierischen unterlegen sind. Die einzige Ausnahme ist Sojaprotein. Dieses steht Ei, Milch und Co. praktisch in nichts nach. Doch auch wer bewusst auf Soja verzichten möchte, kann seinen Proteinbedarf mit einer rein pflanzlichen ErnĂ€hrung optimal decken. Die Voraussetzung dafĂŒr ist, dass man sich sehr bewusst und ausgewogen ernĂ€hrt und auf eine sinnvolle Kombination der pflanzlichen Proteine achtet. So können sich die pflanzlichen Proteine gegenseitig aufwerten und man kommt auch unabhĂ€ngig von Sojaprodukten an ausreichend essentielle AminosĂ€uren. Und das ist das einzige Kriterium, auf das es in puncto ProteinqualitĂ€t ankommt. Wer versucht, sich umweltfreundlich zu ernĂ€hren, kommt an veganen Proteinquellen ĂŒbrigens kaum vorbei, denn diese haben in der Regel einen deutlich geringeren CO2-Fussabdruck.

Wer schreibt hier?

 

Moritz Pohl hat in seiner Heimatstadt Köln Philosophie und Germanistik studiert und ist seit mehreren Jahren als Journalist und Online-Redakteur tĂ€tig. Bei nu3 schreibt er ĂŒber Fitness und ErnĂ€hrung, zwei Themen, die ihn als sportbegeisterten Vielfrass brennend interessieren. Nebenbei arbeitet er in Berlin als Personal Trainer und ErnĂ€hrungsberater.

Quelle fĂŒr die NĂ€hrwerte:

  • Bundesamt fĂŒr Lebensmittelsicherheit und VeterinĂ€rwesen. Schweizer NĂ€hrwertdatenbank Version 5.3 [Internet]. VerfĂŒgbar unter: naehrwertdaten.ch

Einzelnachweise und Anmerkungen:

  • [1] Vgl. Richter, Margrit et al. fĂŒr die DGE: „Vegane ErnĂ€hrung Position der Deutschen Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung e. V. (DGE)“; Keller, Markus; Leitzmann, Claus: „Vegetarische ErnĂ€hrung. Eine ErnĂ€hrungsweise mit Zukunft“, beide abgerufen am 01. Oktober 2019.
  • [2] Vgl. Deutsche Gesellschaft fĂŒr ErnĂ€hrung: „Referenzwerte Protein“, abgerufen am 01. Oktober 2019.
  • [3] Vgl. dies.: „AusgewĂ€hlte Fragen und Antworten zu Protein und unentbehrlichen AminosĂ€uren“, abgerufen am 01. Oktober 2019.
  • [4] Vgl. ebd.; Raschka, Christoph; Ruf, Stephanie: „Sport und ErnĂ€hrung. Wissenschaftlich basierte Empfehlungen, Tipps und ErnĂ€hrungsplĂ€ne fĂŒr die Praxis“, Georg Thieme Verlag 2015, S. 36; Konopka, Peter: „SporternĂ€hrung. Grundlagen, ErnĂ€hrungsstrategien, Leistungsförderung“, BLV Buchverlag 2015, S. 75.
  • [5] Vgl. Konopka, S. 69; Biesalski, Hans Konrad; Grimm, Peter; Nowitzki-Grimm, Susanne: „Taschenatlas ErnĂ€hrung“, Georg Thieme Verlag 2017, S. 140.
  • [6] Vgl. Konopka, S. 69 ff.
  • [7] Vgl. Arndt, Klaus; Albers, Torsten: „Handbuch Protein und AminosĂ€uren“, Novagenics Verlag 2001, S. 5 f.
  • [8] Vgl. Palmer, Sharon: „Plant Proteins“, abgerufen am 01. Oktober 2019.
  • [9] Vgl. ebd.
  • [10] Vgl. Spektrum.de: „Stickstoff-Bilanz“, abgerufen am 01. Oktober 2019.
  • [11] Vgl. Biesalski: „Taschenatlas“, S. 140.
  • [12] Vgl. Biesalski, Hans Konrad et al.: „ErnĂ€hrungsmedizin“, Georg Thieme Verlag 2010, S. 125.
  • [13] Werte aus Biesalski: „Taschenatlas“, S. 141; Konopka, S. 70; Biesalski: „ErnĂ€hrungsmedizin“, S. 125; Elmadfa, Ibrahim; Leitzmann, Claus: „ErnĂ€hrung des Menschen“, Verlag Eugen Ulmer 2015, S. 227.
  • [14] Vgl. zum Absatz Elmadfa, S. 226 ff und Biesalski: „ErnĂ€hrungsmedizin“, S. 126.
  • [15] Vgl. Biesalski: „Taschenatlas“, S. 140.
  • [16] Vgl. Biesalski: „ErnĂ€hrungsmedizin“, S. 126.
  • [17] Werte aus Biesalski: „Taschenatlas“, S. 141; Konopka, S. 70; Biesalski: „ErnĂ€hrungsmedizin“, S. 125; Elmadfa, S. 227; FAO: „Protein quality evaluation“, abgerufen am 01. Oktober 2019.
Moritz Pohl
${store.shared.alert.message }

Dein Webbrowser wird nicht mehr optimal unterstĂŒtzt. Aktualisiere deinen Browser fĂŒr mehr Sicherheit, Geschwindigkeit und den besten Komfort auf unserem Shop.

Browser aktualisieren