L-Arginin

Was ist L-Arginin?

L-Arginin zählt zu den „semiessentiellen“ bzw. zu den „halbessentiellen“ Aminosäuren. Das bedeutet: Der menschliche Körper ist zwar in der Lage, diese Aminosäure selbstständig zu synthetisieren, also zu erzeugen. Unter bestimmten Bedingungen, die zu einem erhöhten Bedarf führen, muss sie allerdings zusätzlich von aussen über die Ernährung zugeführt werden, um eine ausreichende Versorgung des Körpers mit Arginin sicher zu stellen.

L-Arginin: Funktion und Bedarf

L-Arginin ist eine Vorstufe von Stickstoffmonoxid (NO), einem Botenstoff. Während des Wachstums oder in der Schwangerschaft, aber auch bei chronischen Krankheiten, bei Stress oder bei bestimmten Verletzungen kann ein erhöhter Argininbedarf bestehen. In diesen Phasen ist deshalb vermehrt auf eine nährstoffbewusste Ernährung zu achten, damit Arginin in ausreichendem Masse zugeführt wird.

Arginin in Lebensmitteln

Viele Lebensmittel enthalten vergleichsweise geringfügige Mengen von Arginin. In hohen Mengen (ab 1400 mg/100 g) ist Arginin vor allem in Erd- und Haselnüssen und Lamm- bzw. Hammelfleisch enthalten. Da die Wirkung von L-Arginin durch Lysin gehemmt wird, sollte darauf geachtet werden, dass zeitgleich keine lysinhaltigen Lebensmittel (Thunfisch, Schweinefleisch, Garnelen, Sojabohnen) verzehrt werden.

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