Tryptophan

Alternative Bezeichnung: L-Tryptophan

Was ist Tryptophan?

Tryptophan (vollständige Bezeichnung: L-Tryptophan) ist eine proteinogene – das heisst: Proteine erzeugende – Aminosäure. Wie alle Aminosäuren, die essentiell sind, kann sie nicht selbstständig vom Organismus gebildet (bzw. synthetisiert) werden. Daher muss Tryptophan, wie andere essentielle Nährstoffe auch, regelmässig mit der Nahrung aufgenommen werden, um die Versorgung des Körpers ausreichend sicherzustellen.

Tryptophan in Lebensmitteln

Als Nährstoff ist Tryptophan in Lebensmitteln sehr häufig anzutreffen, wenn auch überwiegend in sehr unterschiedlichen und oft nur sehr geringen Mengen. Im Bereich der Hülsenfrüchte und Getreideprodukte sind Sojabohnen, getrocknete Linsen, Bohnen, Haferflocken, Dinkelmehl, Buchweizen und Weizen besonders gute Tryptophan-Lieferanten. Auch Cashew-Kerne sind reich an Tryptophan.

Darüber hinaus ist die Aminosäure aber auch und vor allem in verschiedenen Fleisch- und Fischsorten vorhanden, so zum Beispiel in Thunfisch, Makrele und Lachs sowie in Schweineleber, Schweinefilet und gekochtem Schinken, um nur einige zu nennen. Auch Erdnusspaste und Edamer Käse sind hervorragende Tryptophan-Lieferanten.

Bedarf an Tryptophan

Der Bedarf an Tryptophan liegt (bei erwachsenen Personen) bei 250 Milligramm pro Tag. Um diesen Bedarf zu decken, sollten in der Regel 0,5 Gramm Tryptophan täglich mit der Nahrung aufgenommen werden. Dabei ist jedoch eine Dosierung von über 3 Gramm pro Tag zu vermeiden, um mögliche Nebenwirkungen, wie Muskelschmerzen oder Müdigkeit, zu vermeiden.


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