Schönheit

Was ist Schönheit?

Schönheit ist ein philosophisch-abstrakter Beurteilungsbegriff für die Wirkung eines Natur- oder Kunstobjektes auf seinen Betrachter. Während Kant „Schönheit“ als etwas definiert, das „ohne Erklärung einfach gefällt“, stellt „Schönheit“ für Schiller das „Symbol des sittlich Guten im Menschen“ dar. Darüber hinaus ist Schönheit etwas Überdurchschnittliches und Seltenes, das nicht für jeden Menschen erreichbar und deshalb begehrenswert ist. Die Schönheit ist dabei zwar kein rein subjektiver Begriff (z. B. Gesichtsproportionen), aber auch nicht klar objektiv (z. B. Figur) definierbar. So konnten bereits zahlreiche Merkmale festgelegt werden, mit deren Hilfe die Schönheit eines Gesichtes gemessen werden kann, während die figürlichen Schönheitsideale sich mit der Zeit stetig verändern. 

Schönheitsmerkmale

Neben dem individuellen Schönheitsideal werden besonders Personen als schön beurteilt, die ein symmetrisches Gesicht haben und deren Haut rein, glatt und nicht zu blass ist. Je nach Geschlecht können dabei weitere Schönheitsmerkmale herausgestellt werden.

Frauen sind demnach besonders schön, wenn sie langes, gepflegtes Haar, volle Lippen sowie schmale, dunkle Augenbrauen und lange, dunkle Wimpern haben. Weiterhin wirken relativ weit auseinander stehende, grosse, runde Augen sowie hohe Wangenknochen, ein kleines Kinn und eine schmale Nase attraktiv. Oftmals werden ausserdem Frauen als schön empfunden, die das sogenannte „Kindchenschema“ erfüllen, also weiche und runde Gesichtszüge haben. Vor allem bei Männern wecken diese Merkmale nämlich den Beschützerinstinkt.

Männer werden hingegen als besonders schön empfunden, wenn sie ein schmales Gesicht, einen markanten Kiefer sowie dickes, volles Haar ohne Geheimratsecken haben. Während es bei Frauen kein einheitlich empfundenes Schönheitsideal bezüglich der Figur gibt, werden Männer als besonders attraktiv empfunden, wenn sie gross, schlank und sportlich gebaut sind. Diese Merkmale lassen einen Mann kräftig und gesund erscheinen. Bei Frauen wird dadurch der evolutionsbedingte Eindruck erweckt, dass der Mann gesunde Nachkommen zeugen und die Familie verteidigen kann. Gelegentlich werden jedoch auch Männer mit kleinen Fettpölsterchen als attraktiv empfunden, da dieses Merkmal mit Gemütlichkeit und Häuslichkeit assoziiert wird. Darüber hinaus werden heutzutage auch Männer als besonders anziehend empfunden, die intelligent sowie beruflich und finanziell erfolgreich sind. Diese Attribute wecken bei Frauen ein finanzielles Sicherheitsgefühl, das im 21. Jahrhundert immer mehr an Bedeutung gewinnt.
 

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