Müdigkeit

Was ist Müdigkeit?

Müdigkeit bezeichnet das physische oder psychische Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf. Es ist ein meist normaler und gesunder Prozess, der sich im Laufe des Tages in Erschöpfung äussert und sowohl körperliche als auch psychische Leistungseinschränkungen nach sich zieht. Schlaf ist dabei äusserst wichtig für ein funktionsfähiges Immunsystem und auch die zahlreichen Regenerations- und Verarbeitungsvorgänge können nur in Ruhephasen ablaufen.

Wird Müdigkeit jedoch stärker oder chronisch und nicht mit alltäglichem Schlafmangel oder Stress erklärbar, macht der Körper dadurch auf Missstände oder Krankheiten aufmerksam, welche das Wohlbefinden von Körper und Geist beeinträchtigen können. So klagen etwa 30 Prozent aller Menschen über allgemeine Schwäche oder Müdigkeit.

Formen von Müdigkeit

Müdigkeit kann je nach Situation unterschiedlich stark ausgeprägt sein und dabei sowohl die körperliche Leistungsfähigkeit als die Psyche beeinträchtigen. Physische Symptome äussern sich dabei in allgemeiner Schwäche, Kältegefühlen in den Armen und Beinen sowie in einer ausgeprägten Schlappheit. Konzentrationsschwäche, Unlust und Motivationslosigkeit sind hingegen psychische Leitsymptome für Müdigkeit.

Treten die Müdigkeitserscheinungen konstant über sechs Monate hinweg in Kombination mit starken Kopf-, Muskel- und Halsschmerzen sowie Depressionen, Gelenkschwellungen, Schlafstörungen, leichtem Fieber, Körperkribbeln oder Allergien auf, dann diagnostizieren Ärzte oft das sogenannte chronic fatigue syndrom (CFS). Im allgemeinen Sprachgebrauch wird darunter auch chronische Müdigkeit verstanden, die sich vor allem in extremer Erschöpfung und Abgeschlagenheit äussert und bei der schon kleinste Aktivitäten eine enorme Kraftanforderung bedeutet. 

Ursachen für Müdigkeit

Die Gründe für Müdigkeit sind vielseitig. Neben den oben erwähnten gesunden Müdigkeitserscheinungen aufgrund physischer und psychischer Anstrengungen, können auch Licht- und Bewegungsmangel besonders in den kalten Herbst- und Wintermonaten zu einer gesteigerten Müdigkeit führen. Unzureichende Bewegung und Sauerstoffmangel bewirken dabei, dass der Kreislauf nicht genügend angekurbelt wird, der Blutdruck somit niedrig bleibt und Sauerstoff nur unzureichend in die Muskeln und das Gehirn transportiert werden kann.

Es sollte auch beachtet werden, dass jeder Körper individuelle Tagesrhythmen hat. Zwar brauchen Erwachsene nur sechs bis acht Stunden Schlaf pro Nacht, jedoch kann dies individuell und nach genetischer Disposition ganz unterschiedlich sein. Auch ein kleiner Leistungseinfall um die Tagesmitte ist unbedenklich, denn kein Körper kann den ganzen Tag auf Hochtouren laufen. So benötigt der ein oder andere für ein optimales Wachheitsgefühl gelegentlich mehr Ruhe und Schlaf.

Wenn sich die Erschöpfungserscheinungen und Abgeschlagenheitssymptome allerdings häufen, können auch andere Gründe für die Müdigkeit in Frage kommen. Unter diesen Umständen sollte ein Arzt konsultiert werden, denn organisch-pathologische Müdigkeit kann ein Anzeichen vieler Krankheiten sein. Auffällig wird Müdigkeit als Symptom bei Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), Infektionen, Fieber oder Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“). Auch bei Hepatitis, Karzinomen, Depressionen (v. a. Winterdepressionen), Herzrhythmusstörungen, Leberzirrhose und besonders bei dem sogenannten Burnout-Syndrom ist starke Müdigkeit ein auffälliges Symptom.

Des Weiteren kann die Einnahme bestimmter Medikamente, wie zum Beispiel Antidepressiva, Neuroleptika und Antihistaminika, sowie der Konsum von Alkohol und Zigaretten starke Erschöpfung und Abgeschlagenheit auslösen.

Nährstoffmängel, die durch eine unausgeglichene Ernährungs- oder Lebensweise ausgelöst werden, sind allerdings der häufigste Grund für Müdigkeitssymptome.

Müdigkeit durch Eisenmangel und andere Nährstoffdefizite

Die Gründe für Müdigkeit sind vielseitig. Neben den oben erwähnten gesunden Müdigkeitserscheinungen aufgrund physischer und psychischer Anstrengungen, können auch Licht- und Bewegungsmangel besonders in den kalten Herbst- und Wintermonaten zu einer gesteigerten Müdigkeit führen. Unzureichende Bewegung und Sauerstoffmangel bewirken dabei, dass der Kreislauf nicht genügend angekurbelt wird, der Blutdruck somit niedrig bleibt und Sauerstoff nur unzureichend in Muskulatur und Gehirn transportiert werden kann.

Es sollte auch beachtet werden, dass jeder Körper individuelle Tagesrhythmen hat. Zwar brauchen Erwachsene nur sechs bis acht Stunden Schlaf pro Nacht, jedoch kann dies individuell und nach genetischer Disposition ganz unterschiedlich sein. Auch ein kleiner Leistungseinfall um die Tagesmitte ist unbedenklich, denn kein Körper kann den ganzen Tag auf Hochtouren laufen. So benötigt der ein oder andere für ein optimales Wachheitsgefühl gelegentlich mehr Ruhe und Schlaf. 

Wenn sich die Erschöpfungserscheinungen und Abgeschlagenheitssymptome allerdings häufen, können auch andere Gründe für die Müdigkeit in Frage kommen. Unter diesen Umständen sollte ein Arzt konsultiert werden, denn organisch-pathologische Müdigkeit kann ein Anzeichen vieler Krankheiten sein. Auffällig wird Müdigkeit als Symptom bei Zöliakie (Glutenunverträglichkeit), Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), Infektionen, Fieber oder Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“). Auch bei Hepatitis, Karzinomen, Depressionen (v. a. Winterdepressionen), Herzrhythmusstörungen, Leberzirrhose und besonders bei dem sogenannten Burnout-Syndrom ist starke Müdigkeit ein mögliches Symptom.

Des Weiteren kann die Einnahme bestimmter Medikamente, wie zum Beispiel Antidepressiva, Neuroleptika und Antihistaminika, sowie der Konsum von Alkohol und Zigaretten starke Erschöpfung und Abgeschlagenheit auslösen. Nährstoffmängel, die durch eine unausgeglichene Ernährungs- oder Lebensweise ausgelöst werden, sind ein weiterer Grund für Müdigkeit.

Bei chronischer und starker Müdigkeit ist es somit in jedem Fall ratsam, einen Bluttest nach ärztlicher Absprache durchführen zu lassen, um mögliche Nährstoffmängel und vor allem eine mögliche Unterversorgung mit Eisen diagnostizieren und behandeln zu können, das zur  Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung beiträgt. Eine gesunde und ausgewogene Ernährung sowie ausreichend Schlaf und Bewegung an der frischen Luft sind dabei die wohl besten Möglichkeiten zur Prävention von Müdigkeit.

 

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