Vier vegane Proteinpulver stellen sich dem Vergleich

Veganes Proteinpulver im Test

Welches ist das beste vegane Eiweißpulver 2019?

Du bist auf der Suche nach dem besten veganen Proteinpulver? Wir haben es für dich ermittelt: In unserem Vegan Protein Test haben wir vier Mehrkomponentenproteine verglichen und einen Gesamt- sowie einen Preis-Leistungssieger ermittelt.

 

Außerdem informieren wir dich über die Vor- und Nachteile eines veganen Proteinpulvers gegenüber eines Whey-Proteins, stellen dir die verschiedenen Arten von pflanzlichen Eiweißpulvern vor und liefern dir eine Übersicht der Kaufkriterien, auf die du beim Auswählen eines veganen Proteinpulvers immer achten solltest. Damit beantworten wir deine Frage: „Welches vegane Proteinpulver soll ich kaufen?“

 

Und alle Eiligen finden hier in unserem nu3 Shop direkt alle veganen Proteine ►

TEST

3-Blend Protein + BCAA

Mit dabei im Vegan Protein Test: Das 3-Blend Protein + BCAA von Be Green

Hersteller: Be Green Organic
Bio: Nein
Rohkostqualität: Ja
Protein-Lieferanten: Reis, Erbsen, Chiasamen
Chemical Score (CS):[1] 156
Protein/100 g: 77 g
BCAA/100 g Protein: 27 g
Kohlenh./100 g: 3,1 g
Fett/100 g: 5,7 g
Weitere Geschmäcker:[2] 4
Besonderheiten:
Höchster Protein- u. BCAA-Gehalt
Preis/1 kg:[2] 43,98 €

Plantforce Synergy Protein

Mit dabei im Vegan Protein Test: Das Plantforce Synergy Protein von Third Wave Nutrition

Hersteller: Third Wave Nutrition
Bio: Nein
Rohkostqualität: Ja
Protein-Lieferanten: Reis, Erbsen, Hanf
Chemical Score (CS):[1] 112
Protein/100 g: 66 g
BCAA/100 g Protein: 20 g
Kohlenh./100 g: 5,9 g
Fett/100 g: 6,6 g
Weitere Geschmäcker:[2]  2
Besonderheiten:

Preis/1 kg:[2] 46,24 €

Vegan Protein 3K

Mit dabei im Vegan Protein Test: Das Vegan Protein 3K von nu3

Hersteller: nu3
Bio: Nein
Rohkostqualität: Nein
Protein-Lieferanten: Erbsen, Hanf, Reis
Chemical Score (CS):[1] 137
Protein/100 g: 70 g
BCAA/100 g Protein: 18,3 g
Kohlenh./100 g: 4,5 g
Fett/100 g: 5,4 g
Weitere Geschmäcker:[2]  3
Besonderheiten:
Bester Preis
Preis/1 kg:[2] 21,99 €

Warrior Blend Bio

Mit dabei im Vegan Protein Test: Das Warrior Blend BIO von Sunwarrior

Hersteller: Sunwarrior
Bio: Ja (US-Label)
Rohkostqualität: Ja
Protein-Lieferanten: Erbsen, Hanf, Goji-Beeren
Chemical Score (CS):[1] 163
Protein/100 g: 64 g
BCAA/100 g Protein: 24,8 g
Kohlenh./100 g: 4 g
Fett/100 g: 6 g
Weitere Geschmäcker:[2] 2
Besonderheiten:
Höchster CS, Bio-Qualität (US-Label)
Preis/1 kg:[2] 59,97 €

[1] Chemical Score berechnet anhand des Referenz-Proteins von FAO/WHO aus dem Jahr 1985.
[2] Stand im nu3 Shop: 16.01.2019

Disclaimer: Dieser von nu3 durchgeführte Produkt-Vergleich bildet eine Auswahl unter den im nu3 Shop beliebtesten Produkten ab und beansprucht in seiner Aussagefähigkeit daher keine Allgemeingültigkeit für alle auf dem Markt befindlichen veganen Mehrkomponenten-Proteine.

Den Kampf um den ersten Platz im Vegan Protein Vergleich tragen drei Produkte unter sich aus: Das 3-Blend Protein + BCAA von Be Green, das Vegan Protein 3K von nu3 und das Warrior Blend Bio von Sunwarrior. Man kann es auch anders formulieren: Das Plantforce Synergy Protein von Third Wave Nutrition kann mit seinen Konkurrenten nicht ganz mithalten, da es in keinem Punkt hervorsticht.

 

Darum gewinnt das 3-Blend Protein von Be Green

Alles in allem hat das vegane Proteinpulver von Be Green Organic die meisten Pluspunkte auf seiner Seite:

  • Höchster Proteingehalt
  • Die meisten BCAA
  • Die meisten Geschmacksvarianten
  • Geringster Kohlenhydratgehalt

Beim Chemical Score erreicht das Pulver mit 156 einen sehr hohen Wert, der nur vom Warrior Blend noch einmal übertroffen wird. Und da das 3-Blend Protein von Be Green das alles auch noch zu einem fairen Preis bietet, gewinnt es unseren Vegan Protein Test.

Für den Gesamtsieg reicht es zwar nicht, dafür setzt sich das Vegan Protein 3K in der Kategorie Preis-Leistung klar durch: Für einen Kilo-Preis, der 50% günstiger ist als der von Be Green, bekommt man ein veganes Proteinpulver ohne Schwächen: Ein Chemical Score von 137 ist genauso stabil wie ein Proteingehalt von 70 %. Mit beiden Werten braucht sich das Proteinpulver von nu3 nicht zu verstecken. Im Gegenteil! Der Herstellungsort Deutschland garantiert die Einhaltung höchster Qualitätsstandards. Dazu sorgen insgesamt vier Geschmacksrichtungen (Schokolade, Vanille, Cookies-Cream und Erdbeere) für Abwechslung.

nu3 Vegan Blend Schoko
Topseller

nu3 Vegan Protein 3K, Schokolade, Pulver, 1000 g
  • 21 g pflanzliches Protein pro Shake
  • Sehr hohe Proteinqualität
  • Vollständiges Aminosäureprofil
  • Ohne Zucker und künstliche Aromen

 

Produktdetails
CHF 25.95
(CHF 25.95 / 1 kg)
Inkl. MwSt. / zzgl. Versandkosten

Ab einem Bestellwert von CHF 60.- versenden wir in die ganze Schweiz kostenlos. Bis CHF 60.- berechnen wir CHF 5.90 für Verpackung und Versand.

Kundenerfahrungen mit dem Preis-Leistungs-Sieger

★★★★★


Die Kombination der 3 Komponenten mit den Geschmack von Schokolade passt zusammen. Löst sich in Wasser sehr gut auf (…).

Soglia, bewertet am 04.11.2018, 06:56

★★★★★


ein sehr gutes produkt. hatte bisher schon verschiedene pulver ausprobiert. Dieses ist mit abstand das beste. nicht sandig oder fad (…)

Sara, bewertet am 24.01.2018, 18:40

★★★★★


ich habe 4-5 diverse vegane Proteinpulver getestet seit ca. 2014, das hier ist geschmacklich überragend (sorte: Schoko). Respekt.

Martin D., bewertet am 30.06.2017, 08:37

★★★★


Löslichkeit, Konsistenz und Geschmack finde ich sehr gut. Da habe ich schon ganz andere Erfahrungen gemacht (…)

Markus Pfaff, bewertet am 26.01.2017, 10:51

★★★★


Vor allem als Shake mit Hafermilch gefiel mir schoko sehr. Ich habe auch leckere Brownies (…) backen können.

Susu, bewertet am 04.04.2017, 21:04

★★★★


Das vegane Proteinpulver von nu3 ist für mich nicht mehr wegzudenken! (…) Mit Abstand das beste Proteinpulver (…).

Naya Rebecca, bewertet am 02.02.2019, 10:36

★★★★


Es schmeckt besser als alle veganen Proteinpulver, die ich bisher ausprobiert habe. (…) Preis-Leistung ist top!!

Fränzi Meyer, bewertet am 31.08.2018, 18:14

★★★★


Die meisten veganen Proteinpulver haben entweder zu viel Zucker oder schmecken nicht. Hier stimmt beides (…).

Lala, bewertet am 11.07.2018, 17:10

RATGEBER

Ein veganes Proteinpulver hilft beim Muskelaufbau

Vor allem ambitionierte Sportler greifen gerne auf vegane Eiweißpulver zurück, um ihren erhöhten Proteinbedarf zu decken. Während eine durchschnittlich aktive Person laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung mit 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht auskommt, brauchen mittelschwer bis hart trainierende Sportler nach Einschätzung von Experten deutlich mehr Eiweiß:[1]

Ausdauersportler sollten 1,2 bis 1,4 Gramm Eiweiß pro Kilo Körpergewicht rechnen, Kraftsportler sogar 1,2 bis 1,7 Gramm. Diese Werte solltest du auch anpeilen, wenn du auf Muskelaufbau aus bist. Frauen können 10 bis 20 Prozent abziehen, weil sie anteilig weniger Muskelmasse und mehr Körperfett besitzen.[2]

Vegane Proteinpulver liefern dir mit jedem Shake eine stattliche Portion Eiweiß. Gerade bei einer veganen Ernährungsweise kann die Proteinversorgung schwer fallen. Wenn du dich rein pflanzlich ernährst und Muskelaufbau anstrebst, kann es also sinnvoll sein, deine normale Ernährung um vegane Proteinshakes zu ergänzen.

Rein pflanzlich – frei von tierischen Inhaltsstoffen

Der größte Pluspunkt von veganen Proteinpulvern ist selbstverständlich, dass diese frei von tierischen Inhaltsstoffen sind. Für alle Veganer, die ihre Eiweißversorgung verbessern wollen, sind sie also die optimale Alternative zu Whey. Gerade Veganer sollte darauf achten, ausreichend Proteine zu sich zu nehmen, denn mit Fisch, Fleisch, Eiern und Milchprodukten fallen Lebensmittel weg, die viel Protein enthalten.

 

Besserer CO2-Fußabdruck

Tendenziell haben vegane Proteinpulver eine bessere Klimabilanz, als solche aus tierischen Quellen. Folgende Zahlen machen das deutlich: Um 100 Gramm Protein zu erhalten, benötigt man ca. 133 Gramm Whey-Protein oder Casein-Pulver. Bei der Produktion werden 1,8 bzw. 2,5 Kilo CO2 freigesetzt. Um 100 Gramm Protein aus zum Beispiel Soja-Proteinpulver zu erhalten, braucht man ca. 120 Gramm Pulver, dessen Herstellung die Umwelt nur mit 400 Gramm CO2 belastet.

 

Bessere Verträglichkeit bei Laktoseintoleranz

Sowohl Whey-Proteine (deutsch „Molkenproteine“) als auch Casein-Proteinpulver werden aus Milch gewonnen, was bedeutet, dass sie Laktose enthalten, also keine milchfreien Eiweißpulver sind. Zwar ist die enthaltene Laktose Menge in der Regel sehr gering: Der Gehalt pro Portion eines mit Wasser angemischten Whey- oder Casein-Shakes liegt meistens unter 2 Gramm.

Allen Menschen mit einer ausgeprägten Laktoseintoleranz wird von Experten trotzdem nahegelegt, Laktose gänzlich zu meiden.[3] Ein 100 Prozent laktosefreier Eiweißshake ist darum angesagt. Ein veganes Proteinpulver stellt das sicher. Nicht-Veganer können auch tierische laktosefreie Pulver aus Eiern oder Rindfleisch nutzen.

Veganes Proteinpulver für einen Eiweißshake hilft dem Muskelaufbau

Bessere Proteinversorgung bei Diäten

Außer für Sportler sind vegane Eiweißpulver für alle interessant, die eine Diät machen, um abzunehmen. Denn immer wenn der Körper weniger Energie zugeführt bekommt, als er verbraucht, baut er nicht nur Fett, sondern auch Muskelmasse ab – was wir natürlich soweit es geht unterbinden wollen.

Wie schafft man das? Indem man sich während der Diät sehr eiweißreich ernährt. Bis zu 2 Gramm Protein pro Kilo Körpergewicht sollten während einer Diät konsumiert werden. Um das zu erreichen, lohnt es sich in der Regel, zusätzlich zur normalen Ernährung, den einen oder anderen Eiweißshake zu trinken.

 

Unterstützung bei Low Carb

Für Menschen, deren Ernährung nicht nur vegan ist, sondern sich auch in Richtung Low Carb orientiert, sind vegane Eiweißshakes praktisch unverzichtbar. Denn die wichtigsten pflanzlichen Eiweißquellen aus Getreide oder Hülsenfrüchten beinhalten sehr viele Kohlenhydrate. Vegane Proteinpulver enthalten meistens nur wenige Carbs.

 

Mehr Abwechslung

Wer auf tierische Lebensmittel verzichtet, muss sich sein tägliches Eiweiß also vor allem über Hülsenfrüchte, Getreide, Nüsse und Kerne holen. Das macht den Speiseplan eventuell ein wenig einseitig. Ein veganer Eiweißshake hier und da kann für mehr kulinarische Freiheit sorgen, weil man nicht dauernd über den Proteinanteil des Essens nachdenken muss.

Ein gut zusammengestelltes veganes Mehrkomponentenproteinpulver steht einem Whey-Protein von der Eiweißqualität in nichts nach. Im Gegenteil: Rein rechnerisch, also bezüglich des Chemicals Scores, sind viele vegane Proteinpulver Whey-Pulver sogar überlegen. Aber vegane Proteinpulver haben auch ein paar Nachteile gegenüber Whey-Proteinen und anderen Sorten wie Casein oder Mehrkomponentenproteinen aus tierischen Quellen.

 

Geschmack und Konsistenz

Oft punkten vegane Proteinpulver nicht mit dem besten Geschmack. Das liegt einfach an ihren Inhaltsstoffen. Proteine aus Erbsen, Reis, Hanf und Co. bringen einen relativ deutlichen Eigengeschmack mit, der nicht jedermanns Sache ist. Die aus Milch gewonnenen Proteine Whey und Casein schmecken deutlich milder.

Andererseits gilt natürlich wie immer: Geschmäcker sind verschieden. Vielen Menschen schmecken vegane Proteinshakes auch gut. Vor allem Pulver mit Schoko-, Vanille- oder einem anderen Geschmack sind beliebt und schmecken deutlich weniger nach Erbse und Co. als neutrale Produkte.

Ein weiteres Manko vieler veganer Produkte: Sie sind mitunter weniger gut löslich als Whey und andere Pulver. Manchmal bleiben sie etwas „sandig“. Dieses Problem haben aber nicht alle pflanzlichen Proteinpulver. Es bleibt nur, die einzelnen Produkte auszuprobieren, um das passendste zu finden. Dabei helfen die Produktbewertungen in Online-Shops meistens gut weiter.

 

Aufnahmegeschwindigkeit

Whey-Protein wird vom Körper außerordentlich schnell verwertet. Schon nach 30 Minuten ist ein Teil des Eiweißes im Aminosäurepool angekommen und kann von dort in die Muskeln weitertransportiert werden.[4] Vegane Proteinpulver werden langsamer verwertet, auch wenn man aufgrund mangelnder Daten zu ihrer Aufnahmegeschwindigkeit keine genauen Angaben machen kann.

Das bedeutet für die Praxis: Whey-Protein ist veganen Proteinpulvern überlegen – allerdings nur, wenn es um den Post-Workout-Shake geht! Denn nach dem Krafttraining sollte man dem Körper so schnell wie möglich Proteine zuführen, damit er damit die geschädigten Eiweißstrukturen in der Muskulatur reparieren kann.

Zu jedem anderen Zeitpunkt des Tages ist es hingegen sogar besser, wenn die Proteine aus einem Shake eher langsam verwertet werden, da das für eine stete Proteinzufuhr sorgt. Tipp für Veganer: Trink deinen Shake ca. 1 Stunde vor dem Training, dann ist das Eiweiß danach in jedem Fall verfügbar.

Mehrkomponentenproteine

Ein veganes Proteinpulver kann z. B. aus Reis und Erbsen bestehen

Bei veganen Mehrkomponentenproteinen werden verschiedene Proteinquellen wie Erbsen-, Reis- oder Hanfprotein kombiniert, um die Proteinqualität zu steigern. Wenn man es richtig angeht, können vegane Proteinpulver so den Chemical Score von Whey-Protein und Co. sogar übertreffen.

 

Einzelkomponentenproteine

Vegane Einzelkomponentenproteine bestehen aus nur einem einzigen Protein – wie der Name schon sagt. Zwar reichen diese Pulver von der Proteinqualität in der Regel nicht an Mehrkomponenten-Proteine heran und waren daher nicht Teil des Tests „Bestes veganes Proteinpulver“. Dafür können sie mit eigenen Charakteristika punkten.

So beinhaltet beispielsweise Hanfprotein auch viele Ballaststoffe. Oder Kürbiskernprotein: Es liefert nicht nur Protein, sondern auch hochwertige Fette. Schließlich haben vegane Einzelkomponenten-Proteine auch noch oft deutliche Geschmacksnoten, was sie zu prima Zusätzen zu Gemüse-Smoothies oder Suppen macht. Hier einige vegane Einzelkomponentenproteinpulver im Portrait:

Reisprotein

Reisprotein wird aus dem vollen Reiskorn gewonnen. Als eine pflanzliche Eiweißalternative ist es die beste Eiweißquelle für Menschen, die vegane Eiweißformen bevorzugen, aber Soja nicht vertragen. Die biologische Wertigkeit liegt zwischen 70-80.

 

Wie gesund ist Reisprotein?

Reisprotein ist reich an den sogenannten BCAA, den wertvollen verzweigtkettigen Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin sowie zusätzlich besonders reich an Arginin. Pflanzliche Eiweiße wie Reisprotein sind besonders dazu geeignet, die Eiweißversorgung im Rahmen einer bewussten Ernährung sicherzustellen.

 

Wie wirkt Reisprotein?

Reisprotein führt dem Körper das gesamte Spektrum der essentiellen Aminosäuren zu und versorgt ihn mit Eiweiß als Baustoff unter anderem für Knochen und Muskeln. Reisprotein ist sehr gut verdaulich.

 

Wann sollte man Reisprotein nehmen?

Im Zusammenhang mit Kraftsport wird die Einnahme von Reisprotein nach dem Training empfohlen.

 

Wie verwendet man Reisprotein?

Wasser und Reismilch sind ideale Flüssigkeiten zur Vermischung mit Reisprotein. Etwa 20 g Proteinpulver täglich wird für nichtsportliche Erwachsene und 2 x 20 g Proteinpulver bei Kraftsport empfohlen.

 

Was ist Reisprotein-Isolat?

Reisprotein-Isolat hat einen besonders hohen Eiweißanteil von über 80 %.

Erbsenprotein

Erbsenprotein-Isolat wird aus Erbsen gewonnen und mit einem wasserbasierten Verfahren konzentriert.

 

Wie gesund ist Erbsenprotein?

Erbsenprotein hat ein Aminosäureprofil, das es zu einer super Ergänzung zu anderen pflanzlichen Proteinpulvern macht. Insbesondere in Kombination mit Reisprotein sorgt Erbsenprotein für eine hohe Wertigkeit.

 

Wie wirkt Erbsenprotein?

Erbsenprotein trägt zum Aufbau und zum Erhalt von Muskulatur bei.

 

Wann sollte man Erbsenprotein nehmen?

Shakes mit Erbsenprotein können nach dem Training oder zu jedem anderen Zeitpunkt getrunken werden.

 

Wie verwendet man Erbsenprotein?

Man schüttet 30 g Erbsenprotein in 150 bis 200 g Wasser und mischt alles in einem Shaker gut durch. Prinzipiell kann das Pulver auch mit jeder anderen Flüssigkeit gemischt werden, beispielsweise mit Soja- oder Hafermilch.

 

Was ist Erbsenprotein-Isolat?

Erbsenprotein-Isolat ist besonders eiweißreich.

Hanfprotein

Hanfprotein stellt eine weitere pflanzliche Proteinquelle dar. Es wird aus dem Hanfsamen gewonnen und deckt das gesamte Spektrum der essentiellen Aminosäuren ab. Seine biologische Wertigkeit liegt um 65.

 

Wie gesund ist Hanfprotein?

Es ist reich an BCAA und überzeugt durch weitere wertvolle Nährstoffe wie Vitamine, wertvolle Fettsäuren und Mineralstoffe. Hanfprotein gilt als besonders verträglich. Pflanzliche Eiweiße wie Hanfprotein sind besonders dazu geeignet, die Eiweißversorgung im Rahmen einer bewussten Ernährung sicherzustellen. Die gilt auch für nicht sportliche Menschen.

 

Wie wirkt Hanfprotein?

Hanfprotein kann den Organismus mit Eiweiß versorgen.

 

Wann sollte man Hanfprotein nehmen?

Hanfprotein sollte nach dem Training oder über den Tag verteilt eingenommen werden. Viele Anwender schwören auch auf eine Einnahme am Abend.

 

Wie verwendet man Hanfprotein?

Es werden um 20 g Hanfprotein täglich für nicht sportlich aktive Erwachsene und 2 x 20 g Hanfprotein für sportliche Menschen empfohlen. Wasser und Hanfmilch sind ideal zur Einnahme.

 

Was ist Hanfprotein-Isolat?

Hanfprotein-Isolat ist besonders eiweißreich und innerhalb der Hanfprotein-Produkte besonders gut für den Organismus verwertbar.

Weitere pflanzliche Proteinquellen: Sojaprotein und Co.

Es gibt noch einige andere vegane Proteinpulver, die wir hier nur kurz nennen wollen:

  • Sojaprotein
  • Kürbiskernprotein
  • Sonnenblumenkernprotein
  • Lupinenprotein
Es gibt einige Kaufkriterien für ein veganes Proteinpulver

Wie erkenne ich ein hochwertiges veganes Proteinpulver? Im folgenden Abschnitt erklären wir dir die Kriterien, auf die du die Packung eines veganen Proteinpulvers vor dem Kauf prüfen kannst.

 

Proteingehalt

Da man ein Proteinpulver nutzt, um auf einen Schlag eine geballte Ladung Eiweiß zu bekommen, sollte der Proteingehalt des Pulvers entsprechend groß sein. 100 Gramm Pulver sollten mindestens 60 Gramm Eiweiß enthalten, bestenfalls sogar 70 und mehr. So erhältst du mit einer normalen Portion Proteinpulver von 30 bis 40 Gramm rund 20 bis 30 Gramm Eiweiß – eine perfekte Menge für eine ergänzende Proteinmahlzeit.

 

Chemical Score

Man ermittelt die Qualität von Nahrungsproteinen unter anderem über den sog. „Chemical Score“ (CS). Dafür wird geprüft, wie viele essenzielle Aminosäuren in einem Lebensmittel enthalten sind. Aminosäuren sind die Einzelbausteine von Proteinen. Essenziell sind alle Aminosäuren, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

Um den CS zu ermitteln, setzt man die Menge jeder einzelnen Aminosäure ins Verhältnis zu der Menge dieser Aminosäure, die in einem sog. „Referenzprotein“ enthalten ist. Dieses von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) definierte Referenzprotein soll eine optimale Zusammensetzung für den menschlichen Organismus haben.

Wenn jede einzelne essenzielle Aminosäure eines Proteins ihr Pendant im Referenzprotein mengenmäßig übertrifft, ergibt sich ein CS von mehr als 100 bzw. 1,0. Dabei ist nicht die Summe aller Aminosäuren entscheidend, sondern die Aminosäure, von der relativ zum Referenzprotein am wenigsten vorhanden ist. Sie „limitiert“ das gesamte Protein. Entsprechend gilt: Ist von mindestens einer einzigen essenziellen Aminosäure weniger als im Referenzprotein gegeben, liegt der CS unter 100 und das Protein weist eine schlechtere Qualität auf.[5]

Für ein veganes Mehrkomponentenprotein ist der CS ein wichtiges Kaufkriterium. Die CS von allen pflanzlichen Einzelproteinen außer Soja sind deutlich unter 100 und somit schlechter als die tierischer Proteine aus Milch, Eiern oder Fleisch. Durch die geschickte Kombination bestimmter pflanzlicher Proteinquellen kann man dieses Manko aber wettmachen und für CS von weit mehr als 100 sorgen. Viel weniger als 100 sollte ein veganes Mehrkomponentenpulver keinesfalls haben.

 

BCAA-Gehalt

BCAA steht für „Branched-chain amino acid“ oder auf Deutsch: „verzweigtkettige Aminosäuren“. Darunter werden die drei Aminosäuren Valin, Leucin und Isoleucin klassifiziert. Aminosäuren sind die Bausteine von Proteinen. Neun von ihnen, unter anderem die BCAA, kann unser Körper nicht selbst herstellen und muss sie über die Nahrung zugeführt bekommen.

Die Besonderheit der BCAA ist, dass sie nicht wie die anderen Aminosäuren in der Leber, sondern direkt in der Muskulatur verwertet werden. Dort sollen sie den Aufbau neuer Strukturen, sprich den Muskelaufbau unterstützen. Bei einem Kaloriendefizit können sie dem Abbau von Muskelmasse entgegenwirken. Außerdem sollen sie den Fettabbau fördern.

Da BCAA natürlicherweise vor allem in Fisch, Fleisch und Milchprodukten wie Hüttenkäse oder Magerquark vorkommen, sollten Veganer besonders auf eine ausreichende Zufuhr achten. Gute vegane Mehrkomponentenproteine liefern mindestens 5 Gramm BCAA pro 30 Gramm Portion.

 

Bio-Qualität

Wer sich vegan ernährt, achtet in der Regel besonders gut auf seine Ernährung und die Qualität der konsumierten Lebensmittel. Dass ein Proteinpulver Bio-Qualität hat, sprich dass die Rohstoffe aus ökologisch kontrolliertem Anbau stammen, ist für manche Menschen ein Kaufkriterium. Bei Produkten aus Deutschland ist allerdings eine hohe Qualität der Rohstoffe auch ohne Bio-Siegel garantiert.

 

Anzahl Geschmacksrichtungen

Wenn du deine Eiweißversorgung dauerhaft mit veganen Proteinpulvern verbesserst, ist es angenehm, wenn es dein Lieblingsprodukt in verschiedenen Geschmacksrichtungen gibt. Das sorgt für Abwechslung. Tipp: Leg dir direkt ein paar mehr Geschmacksrichtungen zu, sodass du immer eine Auswahl hast. Das ist angenehmer, als immer nur einen Geschmack zu haben und aufzubrauchen, bevor es einen neuen gibt. Da die Pulver lange haltbar sind (geöffnet mindestens ein paar Monate), kannst du ruhig ein paar Sorten gleichzeitig öffnen.

 

Fett- und Carb-Gehalt

Für die Profis spielt auch der Fett- und Kohlenhydratanteil im Pulver eine Rolle – für den Hobby-Sportler hingegen weniger. Denn kein gutes veganes Eiweißpulver wird viel davon enthalten; die Unterschiede bewegen sich im Grammbereich. Viel mehr als ein paar Gramm Fett und Kohlenhydrate sollte eine Portion auch nicht enthalten.

 

Merke!

Ein gutes veganes Proteinpulver liefert dir mindestens 60 Gramm Protein pro 100 Gramm. Eine Portion von 30 Gramm sollte mindestens 5 Gramm BCAA enthalten. Der Chemical Score eines pflanzlichen Eiweißpulvers sollte 100 oder mehr betragen. Des Weiteren können Bio-Qualität, Fett- und Carb-Gehalt sowie die Anzahl der Geschmäcker Kaufkriterien für ein pflanzliches Proteinpulver sein.

 


Einzelnachweise und Anmerkungen:

[1] Vgl. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DEG) (2017): „Ausgewählte Fragen und Antworten zu Protein und unentbehrlichen Aminosäuren“, abgerufen am 12.02.2019.
[2] Vgl. Raschka, C.; Ruf, S.: „Sport und Ernährung“, Georg Thieme Verlag 2015, S. 104.
[3] Vgl. Jossé, S., Storr, M.: „Laktoseintoleranz: Welche Rolle spielt die Laktose-Dosis?“, abgerufen am 12.02.2019.
[4] Vgl. Gugg, Holger : „Langsame und schnelle Proteine – Ein Mythos? Teil 1“, abgerufen am 12.02.2019.
[5] Vgl. Biesalski, H. K.; Grimm, P.; Nowitzki-Grimm, S.: „Taschenatlas Ernährung“, Georg Thieme Verlag 2017, S. 140.