Kimbap – Koreanisches Sushi

Die Vielfalt der koreanische Küche ist schon lange kein Geheimnis mehr. Doch immer wieder kristallisieren sich neue Trends heraus.  Für New Yorker schon lange nicht mehr aus deren Lunch Break wegzudenken, macht die koreanische Sushi-Alternative auch in Europas Metropolen immer mehr Furore: Kimbap.

Was ist Kimbap Sushi?

Kimbap oder auch Gimbap genannt, ist in Korea ein klassischer Imbiss-Snack, den es an jeder Ecke gibt. Vom abgepackten Kimbap im Laden an der Ecke zum Street Food-Stand auf den Nachtmärkten Seouls, jeder kennt und liebt Gimbap. Selbst Kinder finden die koreanische Köstlichkeit statt langweiliger Stulle in ihrer Lunchbox. Und was für Schulkinder gut ist, kann in der Mittagspause nicht verkehrt sein. Auch koreanische Restaurant entdecken den Klassiker neu und packen ihn auf ihre Speisekarten. Vielleicht eröffnet schon bald das erste Kimbap-Restaurant in deiner Nähe!

Was steckt im Kimbap?

Im Vergleich zur japanischen Sushi Rolle hat Kimbap sehr viel mehr Vielfalt und enthält traditionell keinen Fisch. Statt dessen enthält das traditionelle Kimbap-Rezept folgende Zutaten:

  • dünne Scheiben Eieromlette
  • feine Möhrenstifte
  • gedünsteten Spinat
  • in Sojasauce mariniertes und gebratenes Rindfleisch
  • Tanmuji, eingelegten süss-saurer Rettich

Alles natürlich mit Reis in Nori eingerollt. Vom Reis zur Möhre alles schon gewürzt. Alles was es braucht, ist vielleicht noch ein wenig Sriracha zum Dippen, je nach persönlicher Vorliebe.

Kimbap ist toll, weil es grenzenlos abwechslungsreich ist. Bei der Füllung ist der Fantasie keine Grenze gesetzt. Es muss nicht unbedingt rein klassisch koreanisch sein. Gimbap kann auch auf eine kulinarische Weltreise gehen. Wie wäre es zum Beispiel mit texikanischem BBQ und gegrilltem Mais? Oder einem Gartensalat in Rollenformat? Oder besser noch, warum wünschen wir nicht die Sonne her mit einem tropischen Ananas Salsa Kimbap!

Das Beste ist, dass man alle Zutaten im Supermarket finden kann. Selbst Nori! Nori sind getrocknete, gepresste Seetang-Blätter. Erst sehr spröde, nimmt es blitzschnell die Feuchtigkeit vom Reis auf. Unbedingt darauf achten, kein geröstetes und gesalzenes Nori zu kaufen, da dieses beim Aufrollen reisst.

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